..eine Kundin hat angefragt, ob ich ihre
Planung für eine “Schwedenküche”
begutachten könne, um sie möglicherweise etwas zu überarbeiten/aufzuwerten (zu “verEDELn”)..!

[Zu diesem Projekt muss ich ein wenig weiter ausholen..Bilder gibt es weiter unten!]

Die Hauptanliegen waren folgende:
– Wie können die bereits vorhandenen Elektrogeräte bei wenig “Spielraum” hinsichtlich der Platzierung (entsprechende Anschlüsse und Zuleitungen gaben hier die Stellpositionen grob vor) optimal untergebracht werden?
– Ist es möglich, die gewünschte Arbeitsplatte (60cm tief) zu “verbreitern” (aufgrund eines Wandrücksprunges hätte sich nach “Schwedenplanung” dort ein “Loch” bzw. ein ungenutzter Raum hinter den Geräten ergeben)?
– Kann man die Sockelblenden einfach selber anpassen, wenn die Höhe nicht genau 16 oder 21 cm sein soll (es gibt bei der von ihr gewählten Bezugsquelle ja nur diese beiden Höhen) und der Küchenboden uneben ist, oder hat man dann automatisch eine große Fuge unter den Schränken bzw. zum Boden?
– Wie gut/wie lange hält denn wohl die dünne Folie, welche auf den “Schwedenblenden” aufgebracht ist, wenn man die “Ummantelung” auf ganzer Länge abschneidet?

..daraufhin habe ich signalisiert, dass es für mich selbstverständlich ist, jemandem mit “Mittelstandsgeldbeutel” zu einer schönen (gut geplanten) Küche zu verhelfen, auch wenn die Hauptkomponenten nicht über mich bezogen werden.
Wir haben uns zusammen gesetzt, die Planung überarbeitet und entsprechend der räumlichen Gegebenheiten etwas umkonzipiert.

Nun konnte die Kundin nach “Maßplanung” einkaufen gehen, in “Eigenregie” (mit Hilfe eines Bekanten) die Küche größtenteils vorbereiten, Korpusteile montieren, Hängeschränke aufhängen, die tieferen Arbeitsplatten (90cm, aus einer anderen Quelle) passig zugeschnitten vorbereiten usw.

Die noch ausstehenden Restarbeiten, quasi den “Feinschliff”, habe ich dann wieder übernommen:
– Die Küchenzeilen ausgerichtet und einen, in der Tiefe geänderten Korpus aufgestellt (um ein 90°-Öffnen der Balkontüre zu ermöglichen);
– Ordentliche, maßgeplante Sockelblenden und eine (kleine, aber feine) “Maßlösung” für ihren “toten Raum” geliefert und ebenso montiert;
– Arbeitsplatten und eine seitliche Passblende neben den Kühlgeräten angebracht (zur vollen Öffnung der Türen musste dieser Korpus mit einem Abstand zur Wand aufgestellt werden) und die Wandanschlüsse versiegelt;


[02.03.2010]

Die “verEDELte” Schwedenküche sieht nun so aus:

– Zeile mit Kühlgeräten
(Der Wandanschluss rechts neben dem Hochschrank, sowie die Sockelbereiche wurden mit kratzfest-beschichteten Blenden auf Maß versehen)

– Zeile mit Spühltisch und div. Elektrogeräten
(Die Eckausbildungen der Sockelblenden wurden “auf Gehrung” verleimt)

– Zeile des “Home-Barista”
(durch einen “Maßkorpus” in 52er Tiefe kann auch diese Ecke optimal ausgenutzt werden)

..kleine Details können oft einen großen Unterschied bewirken!

Hier nochmal als Beispiel:
– Ecklösung nach “Schwedenplanung” offen
(ursprünglicher “Flächenverlust” makiert dargestellt)

– Ecklösung nach Maßplanung geschlossen
(“Flächenzugewinn” durch fast 1 m² mehr Arbeitsplatte mit sauberem Abschluss)

– Besondere Detail-Lösung nach Maß
(Versorgungsanschlüsse und “Leitungssalat”:durch diese Sonderanfertigung optisch ansprechend “getarnt” und dennoch jederzeit zugänglich)

..alle Arbeiten waren pünktlich zur Wohnungseinweihungsfeier abgeschlossen, und die Kundin konnte, von ihrer neue Küche noch ganz beseelt, ihre Gäste empfangen!

Ich wünsche ihr viel Freude & Freunde in Ihrem neuen Zuhause!


[Preiskategorie: ab 500,-€]